Kaufleute und Ortsmarketing beschließen Fusion

Eine knappe Abstimmung war es zwischendurch, als es um den Namen für Lienens neue Marketing-Gesellschaft ging. „Mein Lienen“ machte schließlich das Rennen und setzte sich gegen „Natürlich Lienen“ und, recht knapp, gegen „impulse Lienen“ durch.

Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft Lienener Kaufleute (ALK) und des Ortsmarketings setzten bei ihrer Versammlung im Jägerhof am Dienstagabend auf Handfestes. Offenbar ein Anzeichen dafür, dass die Anwesenden eine solide Basis wollen für ihre gemeinsame Zukunft unter einem Dach. Doch gegen einen Hauch „Aufbruchsstimmung“, wie es ein Mitglied programmatisch formulierte, hatte niemand etwas einzuwenden.

Beides zusammenzubringen, Bewährtes und frischen Wind, war erklärtes Ziel beider Vereine. Außer in der Namensfrage herrschte denn auch stets große Einstimmigkeit, lange Diskussionen wurden nicht geführt, etwaige Vorbehalte hinten angestellt. Galt es doch, den Grundstein für einen starken und aktiven Neu-Verein zu legen, der noch mehr als bisher für die Vorzüge des Erholungsortes trommelt.

Nach der Vorlage der Kassenberichte beider Vereine wurden zunächst die Vorstände entlastet – in getrennter Form zum letzten Mal, denn fortan wird nur noch ein Vermögen verwaltet, spricht nur noch ein Vorsitzender für die Interessen der Werber. Daniel Peters übernimmt diesen Posten. Zweiter Vorsitzender wird Harald Dierkschneider. Das Amt des Kassenwartes bekleidet Christian Lübke, das des Schriftführers Ralf Torstrick. Alle Personalentscheidungen wurden ohne Gegenstimmen getroffen, der neue Vorstand genießt sichtlich das Vertrauen der Mitglieder.

Seine Arbeit aufnehmen wird er in etwa zwei Wochen, wenn die Fusion von ALK und Ortsmarketing zu „Mein Lienen“ im Vereinsregister vermerkt worden ist. Die obligatorische Zustimmung zum Verschmelzungsvertrag ebenso wie zur Neufassung der Satzung erwies sich als reine Formalität.

Am Schluss der Veranstaltung stand die Ehrung Hans-Heinrich Rottmanns als langjähriger Vorsitzender der ALK, der einen Präsentkorb überreicht bekam.

Nach nur etwas mehr als einer Stunde war die Vereinigung vollzogen – auf dem Papier und in den Köpfen, denn bloße Zweckrationalität ist das Bündnis zwischen Kaufleuten und Marketing keineswegs. Das Hand-in-Hand, sei es in Sachen Barfußpark, Weihnachtsmarkt oder Teuto-Tourismus, dürfte dank der engagierten und offenen Aktiven schon bald Früchte tragen.

Geschrieben von: WN/Dario Sellmeier